Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an den Wasserleitungen im Haus sowie die notwendigen Malerarbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurde eine neue Schwesternrufanlage installiert – damit sind zwei wichtige und kostenintensive Investitionen (ohne öffentliche Zuwendungen) umgesetzt, die unser Wohnpflegeheim „Am Katzenstein“ nachhaltig verbessern. Die Arbeiten fanden während der laufenden Belegung statt und stellten für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für unsere Mitarbeitenden eine große Belastung dar. Lärm, Schmutz und die fehlende Trennung zwischen Baustelle und Wohnbereich waren für alle Beteiligten herausfordernd. Umso mehr freuen wir uns, dass die Maßnahmen nun abgeschlossen sind und wir gemeinsam von den Verbesserungen profitieren können. Unser Dank gilt allen: Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis Mitarbeitenden, insbesondere unseren Haustechnikern, für ihren Einsatz und ihre Flexibilität im Alltag beteiligten Firmen für die zuverlässige Umsetzung der Arbeiten (insbesondere Zöbisch-Heizungen Auerbach, Bau-u. Möbeltischlerei Th. Günther Auerbach, Elektro-Enders Rodewisch, Malerbetrieb A. Wolf Lengenfeld, R&C Elektronik Auerbach) Mit vereinten Kräften ist es gelungen, diese wichtige Modernisierung erfolgreich abzuschließen. Wir sind sehr froh, dass nun wieder Ruhe einkehrt und die neuen technischen Standards allen zugutekommen. (Foto: Lebenshilfe Auerbach)
Bundesvorsitzende Ulla Schmidt im Amt bestätigt
Die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe hat Ulla Schmidt eindrucksvoll im Amt bestätigt: Mit 96 Prozent der Stimmen wählten über 400 Delegierte die ehemalige Bundesgesundheitsministerin erneut zur Bundesvorsitzenden. Seit 2012 steht die 76-jährige Aachenerin an der Spitze der Lebenshilfe und setzt sich für Inklusion, Teilhabe und starke Selbstvertretung von Menschen mit Unterstützungsbedarf ein. Zugleich wurde beschlossen, künftig von „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ zu sprechen – ein wichtiger Schritt hin zu respektvoller Sprache und gesellschaftlicher Akzeptanz. Der oft verwendete Begriff“ geistige Behinderung“ wird von den Selbstvertretern als verletzend, abwertend und ausgrenzend empfunden. Der neue Bundesvorstand der Lebenshilfe: (auf dem Foto von links: Dirk Michalek, Martina Winter, Judith Braun, Sebastian Urbanski, Ulrich van Bebber, Doris Langenkamp, Ramona Günther, Ulla Schmidt, Stephan Hüppler, Prof. Dr. Christian Huppert, Ivonne Kanter, Rolf Flathmann – nicht auf dem Bild ist Robert Wäger, Copyright: „Lebenshilfe/Chaperon“)
Begegnung und Austausch in Auerbach
Im Rahmen der Einweihung der Geschäftsstelle der AWO Vogtland durften wir wertvolle Gespräche führen, neue Kontakte knüpfen und bestehendes Miteinander wiederbeleben sowie uns zu aktuellen Themen und Herausforderungen im sozialen Dienstleistungsbereich der Stadt und des Vogtlandkreises austauschen. Wir bedanken uns herzlich und stellvertretend bei Katrin Schmidt und dem gesamten Team der AWO Vogtland für die gelungene Gesprächsplattform, den schönen Abend (mit Kunst, Klang, Kulinarik) und die offene Begegnung. Solche Netzwerktreffen sind ein wichtiger Beitrag für Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sowie Wertschätzung in unserer Region.
Ein toller Abend- 35 Jahre Lebenshilfe Auerbach
35 Jahre Lebenshilfe Auerbach – Gemeinsam stark für Inklusion! Seit 1990 steht die Lebenshilfe Auerbach für gelebte Menschlichkeit, Teilhabe und Vielfalt. Mit rund 160 engagierten Mitarbeitenden begleiten wir täglich über 200 Menschen mit Beeinträchtigung – in ihrem Alltag, auf ihrem Lebensweg und in ihrer Selbstbestimmung. Ob inklusives Wohnen, Kinder- und Jugendhilfe, ambulante und Freizeitangebote oder neue Wege in der Pflege – wir gestalten Zukunft. Danke an alle, die uns unterstützen, mit uns arbeiten und an uns und unsere Vision glauben. Ein besonderer Moment war der Auftritt der Kabarettistin Ellen Schaller mit Ausschnitten ihres Programms „Prosecco für alle!“ Aber auch unsere Teilnehmer am Firmenlauf 2025 wurden stellvertretend geehrt. Persönliche Schnappschüsse und viel Spaß lieferte eine Foto-Box, umrahmt von etwas Musik und verschiedensten Leckereien – ein wundervoller Moment- genauso, wie es sein soll. Es war ein toller Abend des Zusammenhalts, des Wiedersehens und der gemeinsamen Wertschätzung für die Arbeit, die jeden Tag mit Engagement und Herz geleistet wird. Ein herzliches Dankeschön besonders auch an alle Kolleginnen und Kollegen, die an diesem Abend im Dienst waren und unsere Wohn-und Pflegeangebote in Markneukirchen, Grünbach und Auerbach abgesichert haben. Ihr seid genauso Teil dieser Gemeinschaft – und wir wissen euren Einsatz sehr zu schätzen. Auf die nächsten Jahre voller Mut, Miteinander und Menschlichkeit! (Foto: Lebenshilfe Auerbach) Übrigens, berufliche oder neue Herausforderungen gibt es unter Jobangebote oder unserer Facebookseite (auch weitere Eindrücke vom Abend).
Erfolgreiches Kurzaudit bestätigt unser Qualitätsmanagement
Ende Oktober wurde unser Qualitätsmanagementsystem im Rahmen eines Kurzaudits durch die externe Auditorin Frau Kurth geprüft. Die Stichproben erfolgten in unseren Bereichen Burg Sonnenschein, Wohnpflege sowie Geschäftsstelle/ Geschäftsführung. Wir freuen uns, dass keine Abweichungen festgestellt wurden. Die mitgeteilten wertvollen Hinweise zur weiteren Optimierung, werden uns insbesondere in den geprüften Einrichtungen bei der nächsten Ziel- und Maßnahmenplanung unterstützen. Damit wurde unsere Umsetzung der Anforderungen nach DIN EN ISO 9001:2015 wiederholt offiziell bestätigt – ein starkes Zeichen für die Qualität unserer Arbeit und das Engagement aller Beteiligten. Ein herzliches Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen für den offenen und konstruktiven Austausch sowie die hervorragende Organisation der Besuchstage in Markneukirchen und in Auerbach „Am Katzenstein“. Auch die Auditorin Frau Kurth bedankt sich ausdrücklich für die professionelle und wertschätzende Zusammenarbeit vor Ort. (Fotos: Lebenshilfe Auerbach)
Aufsichtsrat bestätigt – Kontinuität und Vertrauen
Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung am 25.09.2025 wurde der ehrenamtliche Aufsichtsrat des Lebenshilfe Auerbach e.V. für weitere vier Jahre bestätigt. Die langjährigen Mitglieder Carola Neumann, Gabriele Hofter und Thomas Günther (Bild 3.v.l./6.v.l./5.v.l.) genießen weiterhin das Vertrauen der Vereinsgemeinschaft. Herr Günther bleibt Vorsitzender, Frau Neumann übernimmt erneut die Rolle der stellvertretenden Vorsitzenden und Schatzmeisterin, Frau Hofter bleibt Mitglied des Aufsichtsrates. Der von der HWS Vogtland GmbH erstellte Jahresabschluss 2024 wurde vorgestellt und einstimmig angenommen. Im Anschluss fand ein reger Austausch zu aktuellen Themen und Entwicklungen statt – ein wichtiges Zeichen der Vereinsarbeit. „35 Jahre bedeuten auch: nicht nur Zahlen, sondern unzählige Geschichten von Menschen, Herausforderungen und Erfolge. Wir haben gemeinsam gelacht, gelernt, manchmal auch mächtig gekämpft – aber immer mit dem Ziel, das Leben für andere ein Stück lebenswerter zu machen. Lasst uns diesen Moment nutzen, um stolz zurückzublicken – und mit frischem Mut nach vorn zu schauen. Denn die Lebenshilfe Auerbach lebt durch engagierte haupt-und ehrenamtliche Akteure, Freunde und Unterstützer.“ so Peter Hallbauer (geschäftsführender Vorstand). 35 Jahre Lebenshilfe Auerbach e.V. – ein stolzes Jubiläum, das abschließend mit einem kleinen Imbiss gefeiert wurde. Der Aufsichtsrat bedankt sich herzlich für das erneut entgegengebrachte Vertrauen und setzt sich gern auch weiterhin mit persönlichem Engagement für die Ziele des Vereins ein. (Foto: Lebenshilfe Auerbach)
Ein Hoch auf unsere Absolventen!
Mit großer Freude und tiefem Stolz gratulieren wir Alina, Larissa, Luise und Noah zum erfolgreichen Abschluss ihres dreijährigen Bachelor-Studiums. Die Abschlussergebnisse bescheinigen nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch das Engagement und die Zielstrebigkeit. In den vergangenen drei Jahren haben alle unsere Studenten das Leben in der Kinder-und Jugendwohnstätte „Insel“, im Haus „Tom Mutters“ bzw. in der Geschäftsstelle maßgeblich mitgestaltet. Mit Herz, Verlässlichkeit und einem offenen Ohr für Kinder, Jugendliche, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kolleginnen und Kollegen waren sie weit mehr als nur Studierende – sie waren geschätzte Mitglieder unseres Lebenshilfe-Teams. Wir danken euch von Herzen für euren Einsatz, eure Ideen und eure Menschlichkeit. Ihr habt Spuren hinterlassen, die bleiben. Das gesamte Haus „Tom Mutters“ und die Wohnstätte „Insel“ werden euch vermissen – und freuen sich auf jedes Wiedersehen. Für euren weiteren Weg wünschen wir euch alles Gute, viel Erfolg und viele erfüllende Erfahrungen. Ihr seid jederzeit willkommen! (Foto: Lebenshilfe Auerbach)
Hände weg von der Eingliederungshilfe – Teilhabe ist Menschenrecht!
Die Lebenshilfe setzt sich entschieden gegen geplante Kürzungen bei der Eingliederungshilfe ein. Teilhabe und Inklusion sind keine freiwilligen Leistungen – sie sind gesetzlich verankerte Menschenrechte. Die steigenden Kosten sind Ausdruck wachsender Bedarfe und notwendiger Qualitätsstandards. Pauschale Einsparungen gefährden die Sicherheit und Würde der Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Wir erwarten und fordern ein klares Bekenntnis der Politik zur uneingeschränkten Teilhabe – ohne Wenn und Aber. Dafür wurde auch eine Petition von Lisa Behme gestartet #TeilhabeIstKeinLuxus“. Es haben schon über 230.000 Menschen unterzeichnet. „Im Rahmen unserer Verantwortung für die Sicherheit unserer Klienten setzen wir uns aktuell für die Umsetzung essenzieller Brandschutzmaßnahmen ein. Beantragte Maßnahmen in Grünbach und Auerbach wurden vom zuständigen Sozialausschuss des Landkreises im Frühjahr abgelehnt. Die hierfür vorgesehenen Zuwendungen werden vom Landkreis als „freiwillige Leistungen“ im Rahmen gesetzlich verankerter Förderrichtlinien begründet. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den zuständigen Stellen eine zeitnahe und tragfähige Lösung zu finden, die sowohl den rechtlichen Anforderungen als auch dem Schutzbedürfnis unserer Klienten gerecht wird.“ (Foto: Lebenshilfe, David Maurer)
Selbstbestimmt und vielfältig: Wohnen mit Behinderung (Beeinträchtigung)
Für viele Menschen mit Behinderung ist selbstbestimmtes Wohnen noch keine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es ein grundlegendes Menschenrecht: Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) garantiert das Recht, frei zu entscheiden, wo und mit wem man leben möchte – unabhängig von besonderen Wohnformen. Was bedeutet selbstbestimmtes Wohnen? Menschen mit Behinderung sollen: frei wählen können, wo und mit wem sie leben. nicht verpflichtet sein, in besonderen Wohnformen zu leben. Unterstützung erhalten, die ihnen ein Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) stärkt dieses Recht seit 2020, indem es die Eingliederungshilfe seit 2020 neu regelt und das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht verankert. Herausforderungen beim Übergang zu inklusiven Wohnformen- Wo hakt es noch? Trotz rechtlicher Fortschritte gibt es noch viele Herausforderungen: Barrierefreiheit & Bezahlbarkeit: Es fehlt an geeigneten Wohnungen, besonders in ländlichen Regionen. Finanzierung: Umbauten und Neubauten werden oft nicht ausreichend gefördert. Assistenzleistungen: Viele Menschen erhalten nicht die Unterstützung, die sie für ein selbstständiges Leben benötigen. Fachkräftemangel: Es fehlen qualifizierte Personen, um individuelle Wohnformen zu begleiten. Vielfältige Wohnmodelle als Lösung Als Lebenshilfe fördert wir regional verschiedene Wohnformen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientieren: Eigene Wohnung mit ambulanter Unterstützung. Besondere Wohnformen mit Mitbestimmungsmöglichkeiten. Individuelle Projekte für Menschen mit komplexen Behinderungen, z. B. durch technische Assistenz und persönliche Begleitung. Wohnpflege für Menschen mit komplexen Pflegebedarf als wichtige Ergänzung zu vorhandenen Wohnangeboten Unser Ziel Wir möchten, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben (Wohnen) haben – unabhängig von Wohnort, Unterstützungsbedarf (auch Pflege) oder finanziellen Möglichkeiten. Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist ein Stück Freiheit. (Foto: Lebenshilfe Auerbach, Außenwohngruppen) Tipp: Der Film „Ganzer halber Bruder“ (2025) mit Nicolas Randel und Christoph Maria Herbst läuft ab 18.09. im Kino. In der Komödie geht es ums Wohnen und ein lebenslanges Wohnrecht. (Ein Interview mit Christoph Maria Herbst unter https://www.youtube.com/watch?v=P9Rejs_VrA4).
Herzlich willkommen, Cristina!
Seit Kurzem dürfen wir Cristina Amores als neue Mitarbeiterin im Wohnpflegeheim „Am Katzenstein“ in Auerbach begrüßen. Sie stammt ebenfalls von den Philippinen und möchte unser Team mit viel Engagement und Herzlichkeit im Bereich Pflege – gemeinsam mit Christine und Marvin, die seit 2024 bei uns sind- bestmöglich bereichern und unterstützen. „Natürlich muss ich dazu noch einiges Lernen“, sagt Sie. Cristina hat bereits erste Eindrücke von Auerbach gesammelt, viele neue Menschen kennengelernt und sich gut in den Schulalltag sowie den Deutschunterricht eingelebt. Auch die Arbeit im Wohnpflegeheim und das Kennenlernen unserer 36 pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der engagierten Kolleginnen und Kollegen verliefen herzlich und offen. Wir freuen uns sehr, dass Cristina sich bei uns eingelebt hat, sich wohlfühlt und mit Freude auf das gemeinsame Miteinander blickt. Wir wollen und werden Sie dabei gern unterstützen. Ihr Einsatz und ihre positive Ausstrahlung sowie ihre aufgeschlossene Art sind sicher eine Bereicherung für unser Team und unsere Einrichtung. Schön, dass du da bist, Cristina – herzlich willkommen in unserem Team und in Auerbach! (Foto: Lebenshilfe Auerbach)