Die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe hat Ulla Schmidt eindrucksvoll im Amt bestätigt: Mit 96 Prozent der Stimmen wählten über 400 Delegierte die ehemalige Bundesgesundheitsministerin erneut zur Bundesvorsitzenden. Seit 2012 steht die 76-jährige Aachenerin an der Spitze der Lebenshilfe und setzt sich für Inklusion, Teilhabe und starke Selbstvertretung von Menschen mit Unterstützungsbedarf ein.
Zugleich wurde beschlossen, künftig von „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ zu sprechen – ein wichtiger Schritt hin zu respektvoller Sprache und gesellschaftlicher Akzeptanz. Der oft verwendete Begriff“ geistige Behinderung“ wird von den Selbstvertretern als verletzend, abwertend und ausgrenzend empfunden.
Der neue Bundesvorstand der Lebenshilfe: (auf dem Foto von links: Dirk Michalek, Martina Winter, Judith Braun, Sebastian Urbanski, Ulrich van Bebber, Doris Langenkamp, Ramona Günther, Ulla Schmidt, Stephan Hüppler, Prof. Dr. Christian Huppert, Ivonne Kanter, Rolf Flathmann – nicht auf dem Bild ist Robert Wäger, Copyright: „Lebenshilfe/Chaperon“)