Training mit dem VfB Auerbach

Großer Wunsch erfüllt

Fußballteam trainiert mit dem VfB Auerbach

Diese Übungsstunde bleibt in Erinnerung!  Die Hobby-Kicker der Lebenshilfe Auerbach haben eine gemeinsame Trainingseinheit mit dem  VfB Auerbach absolviert. Kurz vor dem Saisonstart nahm sich das Regionalligateam extra Zeit für die besonderen Gäste. „Die Jungs haben sich das schon lange gewünscht. Viele sind bei den Heimspielen des VfB als Zuschauer mit dabei und sind große Fans“, sagt Gerald Päßler, der ehrenamtlich das Training der Mannschaft leitet. Vfb Co-Trainer Uwe Kramer war von der Idee sofort begeistert und auch sein „Chef“, Sven Köhler hatte keine Einwände. Und so staunten die 13 Kicker nicht schlecht, als sie plötzlich inmitten Ihrer Vorbilder standen und schon bei der Begrüßung abgeklatscht wurden.

Eine kleine Laufschule, Passpiel und Dribbling standen auf dem Programm.  Jede gelungene Aktion der Lebenshilfe –Fußballer wurde von den Vfb Kickern beklatscht. Mannschaftskapitän Marcel Schlosser feuerte immer wieder an und half sogar dabei, die Fußballschuhe der Gäste zu schnüren. Und zum Schluss gabs natürlich noch ein gemeinsames Foto. „Eine klasse Sache, es war eine super Stimmung und den Jungs hats ganz viel Spaß gemacht“, zeigte sich Gerald Päßler absolut begeistert. Auch Uwe Kramer war mit der Übungsstunde zufrieden: „Unsere Spieler machen das sehr gern, es ist eine sehr willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Und wenn man sieht, mit wie viel Freude und Begeisterung auch Menschen mit einer Behinderung kicken, da geht allen das Herz auf.“    

Urlaubsblog „In-seL“

Auf großer Tour

13 Mädchen und Jungen erobern gemeinsam mit acht Betreuern Italien

Freitag, 05. Juli

Die Aufregung ist in jedem Moment greifbar. Schon seit Tagen gibt es kein anderes Thema in der Kinder und Jugendwohnstätte "In-seL" - ganz gleich ob bei den jungen Leuten oder beim Betreuerteam.
Endlich ist es soweit. Es geht los. Der langersehnte Urlaub in Italien.
Die Autos sind gepackt, Koffer, Taschen, Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Proviant - alles ist in den ingesamt drei Fahrzeugen verstaut. Je näher die Abfahrt rückt, desto hippeligen werden vor allem die jungen Leute. Ganz klar - ist doch ein Urlaub für sie etwas absolut besonderes. Und dann noch im Ausland - in Italien, am Meer ... Einfach nur Wahnsinn !  

Rund ein halbes Jahr hat das Betreuerteam die Tour akribisch vorbereitet. Und nicht zuletzt haben Firmen, Instituionen und etliche Privatleute durch Geld- und Sachspenden die Reise überhaupt erst möglich gemacht.
8:27 Uhr setzt sich der Tross dann in Bewegung. Voller Vorfreude und mit einem breiten Lächeln im Gesicht winken die 21 "Urlauber" aus den Autos.  Die erste Etappe wird die Gruppe bis auf einen Zeltplatz an den Gardasee führen. Morgen gehts dann weiter bis zum eigentlichen Ziel, einem Ferienhaus in Civitella in val di Chiana in der Toskana. Eine Woche voller neuer Eindrücke, vieler Erlebnisse, Ausflügen und Aktivitäten wartet auf die Truppe. Über all das wird hier in den nächsten Tagen berichtet werden.

Samstag, 06. Juli

Es ist eine kurze erste Nacht gewesen. Gegen 4:00 Uhr am Morgen waren die ersten jungen Leute in ihren Zelten erwacht. Irgendwie ist es ja verständlich. Die Aufregung, die ungewohnte Umgebung und die aufgehende Sonne am Gardasee - da denkt man nicht ans Schlafen. Obwohl ja der erste Tag doch recht anstengend war. 750 Kilometer hat der Tross auf dem Weg in die Toskana absolviert. Die Etappe lief ohne Probleme. Als die Mädchen dann den blauen See endlich sahen, war die Freude groß. Die tolle Landschaft , traumhafte Ausblicke und ein wunderbareer Sonnenuntergang machten schon diesen Tag zu einem grandiosen Erlebnis

Nach dem Frühstück unter freien Himmel wurden die Zelte wieder abgebaut, die Fahrzeuge beladen und die Truppe nahm die zweite Etappe in Angriff. Aber nicht überstürzt, sondern eher gemütlich. In Bardolino am Gardasee wurde nocheinmal gestoppt. Ein Spaziergang an der Promenade und das erste leckere italienische Eis warteten auf die Mädchen und Jungen.
Erst danach gings weiter Richtung Süden - an Bologna und Florenz vorbei, knappe 400 Kilometer bis nach Civitella in Val di Chiana.  Am späteren Nachmittag kam die Reisegruppe dort wohlbehalten an.

Großes Haus, großer Garten - und ein eigener Pool! Die jungen Leute waren vom Feriendomizil sofort begeistert. Und im Handumdrehen hatten sie sich schon ins Wasser gestürzt. Noch bevor die Zimmer bezogen und die Koffer ausgepackt wurden, stand Anbaden auf dem Plan. Anschließend gings noch zum Großeinkauf. Wenn man 21 Personen satt bekommen will, braucht man schon ein paar Dinge... Beim gemeinsamen Abendessen ließ man schon die ersten Eindrücke Revue passieren. Und natürlich wurden Pläne für die kommenden Tage geschmiedet. Ziemlich kaputt aber sehr glücklich fielen die Mädchen und Jungen dann ins Bett. Urlaub ist schon was Tolles...

Sonntag, 07. Juli

Ein entspannter Tag stand auf dem Programm. Weil im Urlaub das Frühstück sowieso immer besser schmeckt als zu Hause, ließ es die Gruppe ruhig angehen und nahm sich ordentlich Zeit.  Das sonnige und warme Wetter war schon wieder so verlockend, daß sich manch einer gleich wieder in den Pool gestürzt hätte. Trotzdem entschloß sich die Gruppe zu einem Ausflug nach Sienna. Die Stadt liegt ein paar Kilomter südlich vom Feriendomizil. Beim Bummel durch die Straßen genossen die jungen Leute das italienische Flair. Da viele Betreuer mit vor Ort sind, ist gerade bei solchen Ausflügen auch eine individuelle Begleitung der Kinder und Jugendlichen möglich und man muss nicht immer nur als große Gruppe etwas unternehmen.

Die Mädchen und Jungen sammelten auch an diesem Tag viele neue Eindrücke. Wie gut ihnen der Urlaub gefällt, das läßt sich an jedem Bild ablesen. Gerade für diese Kinder und Jugendlichen, die in ihrem Leben bisher noch nie eine solche Reise unternehmen konnten, sind es Dinge, von denen sie noch lange erzählen werden. Auch die nächsten Tage werden sicherlich noch viele Überraschungn bereit halten. Und bestimmt wird die original italiniesche Pizza, die sich einige am Abend dieses Tages schmecken ließen, nicht die letzte gewesen sein...

Montag, 08. Juli

Erlebnisreich und entspannt - wieder haben die Mädchen und Jungen einen tollen Urlaubstag in der Toskana verbracht. Diesmal ging die Reisegruppe getrennte Wege. Während ein Teil sich entschied, im Ferienhaus zu bleiben um das Sommerwetter beim Schwimmen im Plannschen im Poll zu genießen, gings für die anderen an einen legendäre Ort: Ins Ferrari-Musuem Maranello. Der Ausflug war natürlich vor allem für die Jungs ein echtes Highlight. Wann hat man schonmal die Gelegenheit, die roten Renner so nah zu bestaunen ? Mit großen Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht schlenderten die Museums-Besucher durch die Show-Räume. Und beim Rennsimulator konnten die jungen Leute sich selbst auch mal als Pilot ausprobieren.
Der Rest der Reisegruppe genoss derweil die Sonne und das schöne Leben. Toben und Planschen im Pool, Spiele im Garten und Relaxen auf der Sonnenliege - auch das gehört natürlich zum Urlaub dazu. Am Abend erzählten sich die jungen Leute gegenseitig ihre Erlebnisse. Dabei wurde deutlich, dass alle ihren Tag wieder sehr genossen haben. 

Dienstag, 09. Juli


Glück kann man schlecht beschreiben. Aber Glück kann man sehen. Die Betreuer der Kinder und Jugendlichen sehen es im Moment täglichbei ihren Schützlingen. Und zwar in unzähligen Momenten, auch wieder an diesem Tag . Zunächst ging es für die Reiesegruppe nach Pisa. Dort wurde natürlich der schiefe Turm besichtigt und beim Bummeln ein leckeres Eis vernascht.  Der Höhepunkt des Tages folgte aber danach. Es ging an den Strand.  Fast alle Mädchen und Jungen standen zum ersten mal in ihrem Leben am Meer - ein unvergesslicher Moment. Ganz klar, dass sich alle begeistert in die Wellen stürzten und kaum wieder aus dem Wasser zu bekommen waren.


Anschließend machte die Gruppe noch in Lucca Station. Ein Bummel durch die malerische Altstadt und ein leckeres Abendessen im Restaurant mit dem großen "M"  bildeten den Abschluss eines fantastischen Tages.  Schon jetzt, zur Halbzeit,  wird deutlich, was dieser Urlaub für die jungen Leute bedeutet.  Neben unglaublich vielen Erlebnissen und Eindrücken sind es vor allem auch Geborgenheit, den Alltag hinter sich lassen und das Leben endlich einmal genießen. Vielen Dank an alle, die dies den Mädchen und Jugnen ermöglicht haben !

Mittwoch, 10. Juli


Im Urlaub will man was erleben. Getreu diesem Motto waren die Mädchen und Jungen der Kinder-und Jugendwohnstätte wieder auf Tour. Florenz war das Ausflugziel der Gruppe. Die Metropole liegt rund 80 Kilometer nördlich des Ferienhauses. Die Altstadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein. An vielen Ecken wird Straßenmusik gespielt und es gibt natürlich allerhand zu sehen. Die jungen Leute nutzten den Ausflug auch für eine kleine Shoppingtour. Schließlich will ja jeder gern ein paar Souvenirs mit nach Hause nehmen. Dazu gehört mit Sicherheit auch der besondere Schnappschuss mit den Carabinieri. In der Abenddämmerung zeigt die Stadt dann einen ganz besonderen Glanz. Der wunderbare Sonnenuntergang wird den Urlaubern mit Sicherheit noch ganz lange in Erinnerung bleiben. 

Donnerstag, 11. Juli

Mehr Sehenswürdigkeiten, mehr Urlaubsfreude und mehr Meer für die Mädchen und Jungen der Woohnstätte "In-seL". Auch dieser Urlaubstag hatte wieder alles, was man sich so wünscht, wenn man unterwegs ist. nach einem leckeren Frühstück blieb die Grupep am Vormittag im Ferienhaus. Relaxen und Planschen im und am Pool war angesagt. Nachmittags gings dann Richtung Rimini. Zunächst wurde in der Urlaubsmetropole an der Adria der Strand angesteuert. Das Baden im Meer ist noch immer ein Highlight für die Mädchen und Jungen. Damit aber nicht genug. Riesige Freude bei allen herrschte auch bei einer Fahrt mit einem Riesenrad. Der Ausblick auf die Stadt und das Meer waren atemberaubend.

Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Die Gruppe bummelte noch ein wenig durch die Stadt und es wurden jede Menge Erinnerungsfotos geschossen. Besonders ein großer Springbrunnen hatte es dabei den Kids angetan, der als Hintergrund immer wieder genutzt wurde. Erst weit nach Sonnenuntergang gings dann zurück in Richtung Ferienhaus. Und so ein wenig Wehmut kam dabei schon auf. Denn schließlich ist das Ende der traumhaften Tage in Italien so langsam in Sichtweite.

Freitag, 12. Juli / Samstag, 13. Juli und Heimreise

Ausschlafen, Relaxen und nochmal den sonnigen Süden genießen - das stand am Freitag auf dem Programm. Am letzten Tag vor der Heimreise blieb die Gruppe auf dem Gelände des Ferienhauses. Das heißt aber nicht, dass es langweilig wurde. Alle nutzten noch einmal die Chance, sich beim Baden und Planschen im Pool auszutoben.  Anschließend wurden dann die Koffer gepackt und die drei Fahrzeuge beladen. Beim gemütlichen Abendessen ist dann so manche Anekdote des Urlaubs noch einmal erzählt worden. Allen merkte man an, wie sehr sie die letzten Tage genossen haben.

Und so war die Trauer am Samstag Morgen schon spürbar, als sich die Gruppe vom Ferienhaus in der Toskana verabschiedete und Richtung Heimat aufbrach. Aber eine Überraschung wartete noch auf die Mädchen und Jungen:  Ein Zwischenstopp in Verona.

Ein Bummel durch die alten Straße und Gassen der Stadt stand auf dem Programm. Dabei führte die Route natürlich auch am legendären Balkon von "Romeo und Julia" vorbei. Aber auch sonst hatte die Altstadt jede Menge Sehenswertes zu bieten. Ein leckeres Eis für alle gabs natürlich auch - um sich, trotz aller Trauer, den Abschied von Italien etwas zu versüßen. 

Anschließend machte sich der Tross dann endgültig auf die Heimreise. Eine lange und anstrengende Etappe stand an - ohne Zwischenübernachtung ging es nahezu nonstop ins Vogtland zurück. Gegen  5 Uhr am Sonntag Morgen kamen die 13 Mädchen und Jungen und die acht Betreuer geschafft und müde  - aber mit wunderbaren Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck in Auerbach an.  Alle werden diesen Urlaub noch lange in Erinnerung behalten. Vielleicht sogar ihr ganzes Leben - denn schließlich war es für die meisten der jungen Leute die erste ganz große Reise. Und die vergisst man ja bekanntlich nie.

Das Team der Wohnstätte möchte sich auf diesem Weg nochmals bei allen bedanken, die die Tour möglich gemacht haben.  Denn nur durch Unterstützer und Sponsoren, die im Vorfeld mit Geld- oder Sachspenden  einen Teil der Kosten übernommen hatten, war die Reise überhaupt machbar. "Wir wussten, dass es eine große Heruasforderung wird - aber aus jetziger Sicht hat sich alles mehr als gelohnt", zieht Fachbereichsleiter André Tunger eine positive Bilanz. Mit Sicherheit sehen das die jungen Bewohner genausso.

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